Schmuck aus Haar - auch von verstorbenen Menschen

Wenn Menschen mit Haaren von Verstorbenen kommen und gerne ein Schmuckstück hätten, lässt dies auch Jakob Schiess (rechts im Bild) nicht kalt. Dies und mehr erzählte er an der Buchvernissage. Autor des Werks ist Johannes Schläpfer, moderiert wurde das Gespräch von Roger Fuchs.

Ein lokales Buch über Schmuck aus Haar war schon immer der Traum von Jakob Schiess, dem jüngsten noch aktiven Haarflechtkünstler aus Appenzell. Seine Leidenschaft für das Handwerk ist unverkennbar, wie sich bei der Vernissage in der Ziegelhütte Appenzell zeigte. Gleichzeitig führte Autor Johannes Schläpfer aus, welche Rolle das Haar früher in Literatur, Religion oder der Heilkunst spielte. Den musikalischen Rahmen setzte das Trio "Rond om de Säntis". Knapp siebzig Leute wohnen dem Anlass bei.

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Fotos: Claudia Hutter