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Michael Kohtes, Vreni Merz, Walle Sayer: Zeitzünder 5

Zeitzünder 5

Drei Gedichtbände in einem
1990 136 Seiten
ISBN 978-3-85830-056-0

Die «Zeitzünder»-Reihe des orte-Verlags befreit das Gedicht aus dem berühmten Elfenbeinturm. Poeten und Poetinnen scheuen sich nicht, gemeinsam aufzutreten, selbst wenn es Preisträger sind. Alle drei Autoren des 5. Zeitzünders haben erfolgreich am Vera-Piller-Poesiepreis teilgenommen. So der in Köln lebende Neo-Beatdichter Michael Kohtes (falls ein derartiges Etikett erlaubt ist), die Innerschweizerin Vreni Merz, die es versteht, feministische Überlegungen mit Güte zu vereinen und doch eminent moderne Gedichte zu schreiben, während der Süddeutsche Walle Sayer Heimat, Dorfleben beschwört und dennoch weiss, dass er aus dieser nur angeblich heilen Welt fortgehen sollte.

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Portrait

Michael Kohtes

Michael Kohtes, 1959, geboren auf Gut Rosauel bei Köln, Studium der Germanistik und Geschichte in Bonn und Paris. Lebt als freier Autor, Verlags- und Rundfunkmitarbeiter in Köln. Veröffentlichte Lyrik, Prosa und Essays in Anthologien, Zeitschriften, Tageszeitungen und im Rundfunk. 1987 erschien der Essayband «Der Rausch in Worten». 1986 erhielt er den Vera-Piller-Poesiepreis, 1988 Europarat-Stipendium, 1989 Preisträger des «Brücke»-Lyrikwettbewerbs. Im orte-Verlag erschien «Hysterie und Beschwichtigung», Gedichte, in «Zeitzünder 5», zusammen mit Vreni Merz und Walle Sayer (1990).

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Vreni Merz

Vreni Merz, 1948 - 2011, lebte in Steinen SZ und war tätig in der Ausbildung von Religionslehrern und -lehrerinnen am Katechetischen Institut und an der Theologischen Fakultät in Luzern. Sie gewann 1983 eine Auszeichnung im Autoren-Wettbewerb des Schweizerischen Beobachters mit der Kurzgeschichte «Kleine Frau da vorn», erhielt 1989 den Ehrenpreis des Vera-Piller-Poesiepreises. Im orte-Verlag erschien «bevor du in den Hundekot trittst», Gedichte, in «Zeitzünder 5», zusammen mit Michael Kohtes und Walle Sayer (1990).

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Walle Sayer

Walle Sayer, 1960, geborgen in Bierlingen, Kreis Tübingen. Bankkaufmannslehre, dann Praktikum im Bierlinger Kindergarten, Zivildienst in einer Heimeinrichtung, Arbeitslosigkeit, Honorartätigkeit in der Sammelunterkunft für Asylbewerber in Horb. Seit 1985 Leben und Arbeiten in einer selbstverwalteten Kulturgaststätte des Projekts Zukunft, einem Provinzprojekt in Horb-Nordstetten. Verschiedene Veröffentlichungen. 1989 erhielt er den Vera-Piller-Poesiepreis, später den Taddäus Troll-Preis. 2017 erhielt er den Basel Lyrikpreis.