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Z'frede see. Chapf-Köbi, einer der letzten sennischen Menschen

Z'frede see

Chapf-Köbi. einer der letzten sennischen Menschen
2002 96 Seiten
ISBN 978-3-85830-119-2

Oben auf dem Chapf in der Toggenburger Gemeinde Hemberg lebt die Bergbauernfamilie von Jakob Frei. Das wäre an sich weiss Gott nichts Besonderes. Aber die Familie bauert und wirtet ohne Stromanschluss, hat kein TV-Gerät in der Stube, besitzt auch kein Auto, nachts geben Petrollampen Licht, und im Winter sind die Freis öfters derart eingeschneit, dass die Familie nur mit dem von zwei Pferden gezogenen Schlitten den Chapf verlassen kann. An sich wäre das bereits ungewöhnlich in einer von Luxus und ständiger Unterhaltung geprägten Zeit. Doch nicht genug: Es ist Jakob Frei selber, den alle Welt Chapf-Köbi nennt und der unseres Erachtens zu den letzten sennischen Menschen im Alpenraum gehört. Er arbeitet nicht nur als Bergbauer, Senn, Käser, Kutscher, Wirt, Schreiner und Holzfäller, sondern ist als Mensch unverwechselbar.

Die beiden Autorinnen Heidy Gasser und Viviane Egli sowie die Journalistin Daniele Muscionico haben sich, jede auf ihre eigene Art. dem Chapf, dem Köbi und seiner Familie in ihren Arbeiten behutsam angenähert. Daraus ist, wie ein Journalist zurecht bemerkte, eine journalistisch-literarische Feldforschung und zugleich das faszinierende Porträt eines Menschen entstanden, der weiss, dass es aufs «Z'frede see» (das Zufriedensein) ankommt, nicht auf Wachstum und Profit.

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Viviane Egli

Viviane Egli, 1956, in St. Gallen aufgewachsen, studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie, leitet in Zürich eine Kommunikationsagentur und schreibt Krimis und Gedichte.

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Heidy Gasser

Heidy Gasser, 1957, in Lungern geboren, dort auf einem Bergbauernhof aufgewachsen. Sie arbeitet heute als Arztgehilfin in Luzern, schreibt Gedichte, Märchen, Geschichten und Kolumnen für Tageszeitungen in Hochdeutsch und im Dialekt ihres Dorfes. Sie zeigte auch Tonbildschauen mit Naturaufnahmen und Texten und stellt hin und wieder ihre Fotos aus. Bislang sind Gedichte und Geschichten von ihr in Anthologien erschienen, so auch in «gredt und gschriebe». Im orte- erlag erschien von ihr unter anderem die Trilogie «Saure Suppe», Eine Lebensgeschichte (1994), «Das Mägdli», Als Fremde in der Schweiz (1995) und «Schwarze Röcke trag ich nicht» (1997).

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Daniele Muscionico

Daniele Muscionico, 1962, in Buchs im St. Galler Rheintal geboren, studierte an der Universität Zürich Germanistik und Kunstgeschichte. Sie arbeitete als Kulturredaktorin und Theaterkritikerin für die «Neue Zürcher Zeitung». Für die «NZZ am Sonntag» ist sie als Autorin tätig. Ihre Rezensionen werden auch in deutschen Tageszeitungen wie «Süddeutsche Zeitung», «Frankfurter Rundschau», «Berliner Zeitung» oder «Die Welt» veröffentlicht.

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