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Wo mini Stube isch, bin ich deheime. Über das Burgfräulein vom Yberg

Wo mini Stube isch, bin ich dehaime

Über das Burgfräulein vom Yberg
2004 112 Seiten
ISBN 978-3-85830-127-7

Selten begegnen wir authentischen Menschen. Silvia Lameraner, die Wirtin vom «Yberg» über Wattwil, ist ein derartiger Mensch. Sie lebt aus sich, wirkt in keiner Weise fremdbestimmt. Von Gästen wegen der nahen Burgruine oft «Burgfräulein» genannt, nimmt Frau Lameraner nie ein Blatt vor den Mund, erachtet jeden Gast als Besucher, geht auf ihn ein und geizt, falls erwünscht, keineswegs mit Tipps, was das Leben ihres Gegenübers betrifft. Und wer den «Yberg» verlässt, dürfte bald erneut zur schön gelegenen Burg hochfahren oder besser zu ihr hinaufwandern und in der Gaststube, in der «Hütte», im Park und in der von Bäumen beschatteten Gartenwirtschaft stets Neues entdecken. Antiquitäten etwa, beim ersten, zweiten oder dritten Besuch übersehene Bilder, Fotos, Tiere, Pflanzen, Bäume, ebenso rätselhafte Skulpturen, Gehege, wunderschöne Tische, uralte Grammophone, Bücher, anderswo ausgestorbene Vogelarten oder im Garten ein geheimnisvolles Glas, dessen Funktion Frau Lameraner Ihnen gern erklärt.

Heidy Gasser, Viviane Egli, Daniele Muscionico und Werner Bucher versuchten aus verschiedenster Optik und in ihrer je eigenen Sprache, sich mit der mutigen, Vergangenem und Gegenwärtigem zugewandten Frau journalistisch auseinanderzusetzen. Daraus wuchs, nicht zuletzt dank der Fotografen Markus Ammann, Walter Kurz und Rolf Senn, das faszinierende Bild einer älteren, unglaublich jung gebliebenen Dame.«'Wo mini Stube isch. bin ich dehaime» gehört zu den Büchern, die trotz vielen Gefährdungen Lebensfreude vermitteln. Dies besonders, weil man auf jeder Seite einem Menschen begegnet, der zwar ungute Zustände, Verhaltensweisen durchaus anprangert, aber weiss, dass Glück und Freude wenig mit Zufall und äusseren Umständen zu tun haben.

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Viviane Egli

Viviane Egli, 1956, in St. Gallen aufgewachsen, studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie, leitet in Zürich eine Kommunikationsagentur und schreibt Krimis und Gedichte.

Publikationen

Viviane Egli

Engel im falschen Zug

24,00 CHF

Finale in Wollishofen

26,00 CHF

Z'frede see

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Heidy Gasser

Heidy Gasser, 1957, in Lungern geboren, dort auf einem Bergbauernhof aufgewachsen. Sie arbeitet heute als Arztgehilfin in Luzern, schreibt Gedichte, Märchen, Geschichten und Kolumnen für Tageszeitungen in Hochdeutsch und im Dialekt ihres Dorfes. Sie zeigte auch Tonbildschauen mit Naturaufnahmen und Texten und stellt hin und wieder ihre Fotos aus. Bislang sind Gedichte und Geschichten von ihr in Anthologien erschienen, so auch in «gredt und gschriebe». Im orte- erlag erschien von ihr unter anderem die Trilogie «Saure Suppe», Eine Lebensgeschichte (1994), «Das Mägdli», Als Fremde in der Schweiz (1995) und «Schwarze Röcke trag ich nicht» (1997).

Publikationen

Heidy Gasser

Saure Suppe

32,00 CHF

Das Mägdli

32,00 CHF

Schwarze Röcke trag ich nicht

32,00 CHF

Z'frede see

34,00 CHF

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Daniele Muscionico

Daniele Muscionico, 1962, in Buchs im St. Galler Rheintal geboren, studierte an der Universität Zürich Germanistik und Kunstgeschichte. Sie arbeitete als Kulturredaktorin und Theaterkritikerin für die «Neue Zürcher Zeitung». Für die «NZZ am Sonntag» ist sie als Autorin tätig. Ihre Rezensionen werden auch in deutschen Tageszeitungen wie «Süddeutsche Zeitung», «Frankfurter Rundschau», «Berliner Zeitung» oder «Die Welt» veröffentlicht.

Publikationen

Daniele Muscionico

Z'frede see

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