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Jolanda Fäh: Wadenbeissergedichte

Wadenbeisser-Gedichte

fund-orte 32
2009 64 Seiten
ISBN 978-3-85830-149-9

«es wolle ihr / so alle drei vier jahre nur / einmal gelingen / ein gedicht zu schreiben / ein anständiges / sagt sie» — derart beginnt ein Gedicht von Jolanda Fäh. Natürlich spricht sie da zum Glück nur ironisch gebrochen von ihren Gedichten; denn dass ihr eine ganz eigene Poesie weit öfter gelingt, bezeugt jede Seite im vorliegenden fund-orte-Band. Aber die durchaus doppelbödige und gleichwohl feine Ironie dieser Zeilen sagt bereits allerhand über den präzisen und zugleich unverkrampft spielerischen Umgang dieser Dichterin mit der Sprache. Sinnlichkeit, Frische und stets auch ein Quentchen Glücksgefühl gehören überdies zu den Ingredienzen ihrer Gedichte. Nur ein einziges Beispiel: «die allee hat sich eingerollt und schnurrt / die fenster schweigen mit offenen mündern / der baum wartet / auf die gutenachtgeschichte.» Jolanda Fähs Verse warten fast immer mit einem Lächeln auf den Stockzähnen auf, ohne jedoch zu verschweigen, dass sie durchaus einmal zubeissen könnten.

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Portrait

Jolanda Fäh

Jolanda Fäh, 1956, in Rebstein aufgewachsen. Nach einer Lehre als Schriftsetzerin als Korrektorin und Redaktorin tätig. dann Heirat und Familienarbeit. Freie Journalistin, und Autorin von Lyrik und Prosa. . Von 2007 bis 2014 war sie Redaktionsmitglied der Literaturzeitschrift orte. Redaktorin der Poesie-Agenda aus dem orte Verlag. Sie lebt in Davos. 

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