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Lina Hautle-Koch. Theter in Appenzeller Mundart. Vom Rege onder Pfäti
Lina Hautle-Koch

Vom Rege onder Pfäti

Theater in Appenzeller Mundart
2012 55 Seiten
ISBN 978-3-85882-620-6

Zweiakter; 6 Männer-, 3 Frauenrollen, 1 Kind und eine Gruppe Jodler.

Liseli lebt mit ihrer Grossmutter und ihrem Vater auf dem Talhof. Vater Hannes hat die Haushälterin Elli angestellt, die sich aufführt, als gehöre sie zur Familie. Sie schläft bereits mit Hannes im Schlafzimmer neben der Stube, und Hannes will sie heiraten. Elli ist verreist, und Hannes hat an diesem Tag auswärts Besorgungen zu erledigen. Da erkrankt Knecht Ueli, Liselis Freund. Auf Anraten des Arztes wird er in der Nebenstube in das Bett von Hannes gelegt. Elli kommt unerwartet nach Hause und will Hannes überraschen: Sie steigt im Dunkeln in ihr Bett. Hannes, der noch später nach Hause kommt, trifft seine Mutter in der Stube, die aufgeblieben ist, um den fiebrigen Ueli zu hüten. Als er zu Bett gehen will, macht er Licht und sieht Elli im Bett neben Ueli liegen. Er jagt Elli aus dem Haus, und in der Folge verlassen auch Katri, Liseli und Ueli den Talhof. Hannes lebt mit der neuen Haushälterin Gret und deren Bruder Sepp zusammen. Es ist überall schmutzig und unordentlich, Sepp zerschlägt Eier, die er vom Boden aufnimmt und in den Omelettenteig wirft. Hannes hat es den Appetit verschlagen, er will so nicht mehr weiterleben und bittet darum Liseli, Ueli und Katri um Hilfe. Diese ziehen wieder im Talhof ein und als Grossfamilie können sie verhindern, dass Gret und Sepp in ein Heim müssen.

Einzelheft: Fr. 10.00 (Mindestbezug 12 Hefte). Aufführungsgebühr: Fr. 100.00

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Portrait

Lina Hautle-Koch

Lina Hautle-Koch, 1911-2011, in Urnäsch als jüngstes von neun Kindern zur Welt gekommen. Obwohl sie gerne länger zur Schule gegangen wäre, konnte sie nur acht Jahre lang die Halbtagesschule besuchen, weil ihre Hilfe zu Hause gebraucht wurde. Als 17-Jährige zog sie weg, zuerst nach Basel, dann in den Thurgau, wo sie ihren ersten Mann – den Vater ihrer fünf Kinder – kennenlernte. Lina Hautle-Koch hat Texte für Jodellieder, Geschichten, Briefe und Theaterstücke in Mundart verfasst.

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