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Cristina Achermann: Tango criminal

Tango criminal

ortekrimi
1993 148 Seiten
ISBN 978-3-85830-066-9

Viktor, einer wie Sie und ich, wenn auch ein wenig beleibt und ziemlich faul, trifft eines gewöhnlichen Abends im Zürcher Vergnügungsviertel auf eine tote Frau. Makaber, werden Sie denken. In unsern Zeiten ist dies freilich der Alptraum vieler eigener Nachtgänge. Wie immer, die Stadt mit ihren geldsüchtigen Herren und unternehmungslustigen Frauen liegt irgendwo in Krimilandia, und die Gebräuche und Verhaltensmuster dieses Landes werden von der Autorin sorgfältig gepflegt. Was also darf der Leser. die Leserin erwarten? Der von den Unbilden des Alltags geplagte Held, selber ein Krimiversessener, wird unversehens vom Leser zum literarischen Objekt und lässt sich auf detektivische und andere Abenteuer ein, etwa auf jenes der Liebe. Die Tote tanzte Tango, und etwas von der tickenden Traurigkeit dieses Tanzes wird viele Gestalten dieser Erzählung begleiten, deren Lebenshoffnungen wie alte Schallackplatten längst verstaubt sind.

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Portrait

Christina Achermann

Cristina Achermann, 1959, in Madrid geboren, studierte von 1983 bis 1990 Hispanistik und Germanistik in Zürich. Viele Jahre war sie Programmverantwortliche für Mittelosteuropa und für das Kulturprogramm Südosteuropa und Ukraine der Schweizer Kulturstiftung «Pro Helvetia», Initiatorin und Umsetzerin der Theaterbörsen in Prag und Krakau sowie der Veranstaltungsreihe «Centrelyuropdriims – Kulturszenen Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn». Seit 2005 ist sie als Produktionsleiterin bei diversen Zürcher und Berner Theater- und Tanzgruppen und Umsetzerin verschiedener Kulturprojekte tätig. Sie lebt und arbeitet in Zürich.