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Bloch und Gidio. VGS. Verlagsgemeinschaft St. Gallen

Bloch und Gidio

Band 3 der Reihe Appenzeller Brauchtum
1988 136 Seiten
ISBN 3-7291-1049-7

Dieser Titel ist in wenigen Exemplaren nur noch im Verlagsladen Schwellbrunn erhältlich. Preis: 44,00 CHF

Bloch und Gidio Hosestoss sind zwei besonders interessante Beispiele lebendiger Bräuche im Appenzeller Hinterland. Beide finden zur Fasnachtszeit statt, auch wenn sie innerlich keinen direkten Zusammenhang zur Fasnacht haben.

Bloch rankt sich um das Thema Wald und Holz. Holz ist seit Jahrhunderten praktisch der einzige Rohstoff im Appenzellerland, der schon immer zahlreichen Bewohnern Arbeit und Auskommen verschafft. Der Bloch-Brauch ist eng mit traditioneller einheimischer Arbeit verbunden; sein historischer Ursprung liegt aber im Dunkeln.

Beim Gidio Hosestoss gibt es einen Bezug zur jeweiligen Aktualität. Der historische Ursprung lässt sich fast lückenlos nachweisen.

Der Text stammt vom Volkskundler Johannes Schläpfer, die Bilder von der Herisauer Fotografin Amelia Magro.

Portrait

Amelia Magro

Die Fotografin Amelia Magro, 1937-2003, ist in einer kinderreichen Familie in einem Dorf in der norditalienischen Provinz Treviso aufgewachsen. 1945 wanderte sie zu einer mit einem Schweizer verheirateten Schwester ins appenzellische Stein aus. Begabt und begeistert von der Fotografie, erlernte sie das Handwerk bei Foto Schoch in Herisau und vertiefte ihr Wissen beim Fotografen Herbert Maeder. Seit 1970 arbeitete sie als freischaffende Fotografin. Sie zählte zu den wichtigsten Namen in der Schweizer Fotografenszene. Einen grossen Bekanntheitsgrad erreichte sie unter anderem durch den Appenzeller Bildkalender, den sie während 27 Jahren fotografierte. Eine Reihe wichtiger Ausstellungen in der Schweiz und im Ausland machte sie zu einer Botschafterin des Appenzellerlands.

Portrait

Johannes Schläpfer

Johannes Schläpfer, 1955, wohnhaft in Teufen, unterrichtete von 1983 bis 2020 Deutsch, zeitweise Geschichte und Sport an der Kantonsschule Trogen. Von 1986 bis 1998 war er Kantonsbibliothekar. Während zehn Jahren wirkte er als Redaktor der Appenzellischen Jahrbücher und von 1997 bis 2020 gehörte er als Prorektor, Rektor Stellvertreter sowie Rektor ad interim der Schulleitung an. Seine Publikationen zu literarischen, dialektologischen, volkskundlichen und historischen Themen sind zahlreich.

Publikationen

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