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Hans Peter Treichler: Songs ohni Note

Songs ohni Note

fund-orte 37
2012 76 Seiten
ISBN 978-3-85830-164-2

«Hans Peter Treichlers Songs ohni Note verwandeln die Welt, stellen sie hier auf den Kopf, dort in den Senkel. Und sie stellen die Welt zur Disposition wie auch unsere Sicht auf sie: Wie wird ein knallharter Macho zum marzipanweichen Lover? Was macht aus einem Berliner einen Pariser? Und wie kommt es, dass Kirschen nach Bananen und nach Nüssen duften? Der Zauber der Verwandlung lauert überall. Nicht immer freilich ist er so harmlos, wie ein Papagei auf dem Kirschbaum uns glauben machen will: Was wird aus dem Sprung von der Brücke, wenn die Brücke zu hoch ist? Was wird aus dem entlaufenen Tigerli, wenn der Filzstift einen Strich durch unsere tierfreundliche Erwartung macht? Ob Heiterkeit oder Schrecken, Glück oder Entsagung – Hans Peter Treichler verabreicht sie uns in einer lebendigen, zeitgemässen Zürcher Mundart. Fernab von allem Musealen und aller Folklore entfaltet sie ihre Fitness als Umgangssprache ebenso wie ihre Kraft als Kunstsprache: gezähmt im Gedanken, kultiviert im Formbewusstsein, geschliffen im Aberwitz.» Hardy Ruoss

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Portrait

Hans Peter Treichler

Hans Peter Treichler, 1941, hat als Liedermacher und Poet sein Handwerk gleichsam von der Pike auf gelernt, dies als Sammler und Sänger einheimischer Volkspoesie. Bereits 1977 erschien im orte-Verlag der noch heute erhältliche Liederband «Z'underst und z'oberst». Seine seither erschienenen historischen Sachbücher gelten vor allem dem Alltagsleben der Schweiz im 19. Jahrhundert. Unter ihnen findet sich die mehrfach ausgezeichnete Biographie «Die Löwenbraut» (1999) sowie das Porträt «Amiel oder Das gespiegelte Leben» (2006). Daneben schrieb der in Richterswil ZH lebende Autor zahlreiche Hörspiele und gestaltete als Mitarbeiter der Schweizerischen Landesmuseen mehrere Wechselausstellungen (etwa: «Paradise Lost», 2001).