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Neue Methoden für Krankenhaus-Betriebsvergleiche

Neue Methoden für Krankenhaus-Betriebsvergleiche

Band 1 – Ein Werkstattbuch zur Visualisierung DRG-basierter Daten
2005 160 Seiten
ISBN 978-3-9521232-8-7

Durch die Einführung von DRG-Systemen (DRG = Diagnosis Related Groups = Diagnosebezogene Behandlungsfallgruppen) sowie durch vielfältige Er­he­bungen bei den Krankenhäusern sind grosse Mengen medizin-ökonomischer Daten vorhanden. Diese sind aber nur dann als Grundlage für betriebliche und politische Entscheidungen brauchbar, wenn sie im Kontext überblickt, verglichen und beurteilt werden können. Die in diesem Buch vorgestellten grafischen Methoden sind ein Diskussionsbeitrag dazu. Sie sollen die ökonomische Beurteilung von Krankenhäusern unterstützen.

Im Buch wird zu Beginn ein umfassendes Beispiel eines Krankenhaus-Betriebs­vergleichs dargestellt und kommentiert. In weiteren Kapiteln werden die drei Schritte erläutert, die für Vergleiche von Krankenhäusern nötig sind. Sie gehen von folgenden Arbeitsfragen aus:

  1. Wie lässt sich ein Krankenhaus beschreiben?
  2. Wie können ähnliche Krankenhäuser ermittelt werden?
  3. Welche Kennzahlen und Grafiken ermöglichen diskussionsfähige Krankenhausvergleiche?

Da es keine einzelne Kennzahl gibt, die in der Lage ist, ein Krankenhaus adäquat zu beurteilen, wurde ein Set von relevanten Kennzahlen erarbeitet. Die verwendeten Grafiken wurden zum Teil speziell entwickelt, so das «Differenzdiagramm», dessen kleinster Baustein die Anzeige der Positionen und den Vergleich von drei Werten ermöglicht, oder das «Sequenzdiagramm», das die Positionen und die Veränderungen von mehre­ren aufeinanderfolgenden Werten bei minimalem Platzbedarf aufzeigt. Es wurde eine Krankenhauskarte konstruiert, die Raummetaphern verwendet, wie sie aus geografischen Karten be­kannt sind. Auf der Krankenhauskarte sind jene Krankenhäuser benachbart, die ein ähnliches Patienten­spekt­rum behandeln. Im Weiteren wurden auch grafische Techniken verwendet. die in anderen Bereichen bereits be­kannt sind. Dies waren insbesondere Mosaikgrafiken, Fach­werk­grafiken (Trellis Displays. Lattice Graphics) und Belegungsdiagramme (Treemaps).

Das Buch wendet sich an Krankenhausmanager, Controller, Medizin-Informatiker, Ärzte und Pflegende sowie auch an politische Entscheidungsträger und Statistiker, welche sich mit der Aus­wer­tung von Krankenhausdaten auseinanderzusetzen haben.

Inhalt: -Einführung ins Thema - Aufbau des Buches - Überblick über das Projekt - Zusammenfassung der Methodik Resultate in Form eines Beispiels - Die wichtigsten Grafiken - Details: Spitalbezogenen Auswertungen - Details: Vergleiche mit anderen Spitälern - Experimentelle Auswertungen - Zusammenfassung wichtiger Beobachtungen Methodische Grundlagen - Krankenhaustypologie - Patientenklassifikationssysteme - Grafische Methoden Daten - Datenmaterial - Datenqualität - Datenstrukturen - Zur Diskussion Beschreibung von Spitälern - Kennzahlen - Grafiken (Kennzahlenpanorama. Mosaikgrafiken. Sequenz- und Belegungsdiagramme) - Zur Diskussion Gruppierung vergleichbarer Spitäler - Multidimensionale Skalierung - Distanzmasse - Beurteilung der Ähnlichkeit (Spitalkarten, Differenzdiagramme) - Zur Diskussion Krankenhausvergleich - Profilvergleich - Variablenvergleich - Entwicklung im Zeitverlauf - Zur Diskussion Anhang - Legenden und Abkürzungen - Literaturverzeichnis - Stichwortverzeichnis. ZIM-Verlag 2005, Wolfertswil.

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Wolfram Fischer

Wolfram Fischer (1957) ist Betriebswirtschafter (lic.oec.HSG) und Medizin-Informatiker, Gründer und Leiter des ZIM (Zentrum für Informatik und wirtschaftliche Medizin). Forschungsarbeiten und die Internetseite www.fischer-zim.ch haben ihn als Experten für DRG- und andere Patientenklassifikationssysteme bekannt gemacht. Tätigkeitsschwerpunkte: - Leistungsmessung in Krankenhäusern; Patientenklassifikationssysteme aus ärztlicher und aus pflegerischer Sicht. - Analyse und Visualisierung medizinökonomischer Daten. - Bereitstellung von fachspezifischen Informationen im Internet.

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