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Lina Hautle-Koch. Theater in Appenzeller Mundart. Schatte ond Sonn öbe der Wees
Lina Hautle-Koch

Schatte ond Sonn öbe de Wees

Theater in Appenzeller Mundart
2012 56 Seiten
ISBN 978-3-85882-614-5

Dreiakter; 8 Männer- und 4 Frauenrollen. Mit Jodel.

Das Bauernpaar auf der Wees, Hannes und Anna, hat zwei ungleiche Söhne: Ueli studiert Veterinärmedizin, und Hans, der jüngere, ist ein Tunichtgut, der die Magd Vreni schwängert. Er anerkennt zwar die Vaterschaft, aber er will Vreni nicht heiraten. Er leiht von Vater Hannes 3000 Franken, um Schulden bezahlen zu können. Doch statt seine Schulden zu bezahlen, verschwindet Hans mit dem Geld. Vreni heiratet Knecht Fritz und zusammen übernehmen sie die Wees für fünf Jahre in Pacht. Die Familie hofft, dass Hans, der angeblich in der Fremdenlegion sei, wieder nach Hause komme und den Hof übernehme. Am Hochzeitstag von Fritz und Vreni taucht Hans mit seiner Freundin Lili auf und verlangt seinen Erbanteil. Der Vater gibt ihm lediglich sein Sparbüchlein mit seinem Lohn von früher. Hans und Lili reisen wieder ab.

20 Jahr später: Der Sohn von Vreni und Hans, Johann, ist zwanzig Jahre alt. Hans ist krank und verlassen vor einem halben Jahr wieder in die Wees zurückgekehrt. Johann hat nun zwei Väter: Fritz und Hans. Anna ist vor Kurzem gestorben, hat aber die Heimkehr ihres Sohnes Hans noch erlebt. Dank seinem Bruder Ueli schwört Hans dem Alkohol ab.

Einzelheft: Fr. 10.00 (Mindestbezug 14 Hefte). Aufführungsgebühr: Fr. 100.00

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Portrait

Lina Hautle-Koch

Lina Hautle-Koch, 1911-2011, in Urnäsch als jüngstes von neun Kindern zur Welt gekommen. Obwohl sie gerne länger zur Schule gegangen wäre, konnte sie nur acht Jahre lang die Halbtagesschule besuchen, weil ihre Hilfe zu Hause gebraucht wurde. Als 17-Jährige zog sie weg, zuerst nach Basel, dann in den Thurgau, wo sie ihren ersten Mann – den Vater ihrer fünf Kinder – kennenlernte. Lina Hautle-Koch hat Texte für Jodellieder, Geschichten, Briefe und Theaterstücke in Mundart verfasst.

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