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Clemens Umbricht: Museum der Einsichten

Museum der Einsichten

fund-orte 38
2012 80 Seiten
ISBN 978-3-85830-166-6

Längst hat sich Clemens Umbricht einen Namen gemacht als einer der wichtigsten Vertreter der heutigen Schweizer Lyrik. Und dennoch überrascht uns dieser Dichter immer wieder damit, wie konsequent er sein poetisches Werk fortentwickelt. Umbrichts neuste Texte sind lyrische Aufzeichnungen eines Viellesers, eines Weitgereisten auch – und doch berühren sie uns mit der Frische und Unmittelbarkeit der ersten Wahrnehmung, ja mit Leichtigkeit und gelegentlich feinem Witz. Ob der Poet uns Bilder aus fernen Ländern und Zeiten vor die Augen stellt – von Orpheus in Florida ist hier ebenso die Rede wie von Nicolas Bouvier in Sri Lanka – oder auf einen Spaziergang in die Valle Maggia mitnimmt, der ganz aus pointierten Vierzeilern besteht, immer findet er das poetische Moment, das die Worte und Bilder zum Schweben bringt: «Ein Sommertag, dick und fett wie eine Bremse. / Nichts Neues im Selbstgespräch der Felsnasen. / Die Sonne lehnt sich an einen Wasserfall / heiss und ohne Zeitvergehen.»

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Portrait

Clemens Umbricht

Clemens Umbricht, 1960, ist in Reiden im Kanton Luzern aufgewachsen, wo seine Eltern ein Kino betrieben. Seit den 70er-Jahren wohnt er in der Ostschweiz, jetzt in Andwil SG, und arbeitet als Verlagsleiter in Teufen AR. Zu seinen letzten Gedichtbänden gehören: «Alonsos Lächeln», Eric van der Wal, Bergen (NL), 2003, «Die Augen über dem Bildrand», San Marco Handpresse, Neustadt (D) 2007, «LyrikHeft», Gedichte, Sonnenberg-Presse, Chemnitz/Kemberg 2012. Für seine Lyrik wurde er mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit den Lyrikpreisen der Literaturzeitschrift orte 1997 und 2011.