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Dora Koster: Mücken im Paradies
Dora Koster

Mücken im Paradies

Ein Politkrimi
1981 140 Seiten
ISBN 978-3-85830-017-1

Nicht erst seit in Zürich Jugendliche auf die Strasse gehen, werden im westlichen Europa Unzufriedene nach Moskau und Sibirien gewünscht. Das läuft seit Langem so: Der Feind hockt immer links. Und was als links oder fortschrittlich giltm hat jenseits der Mauer seinen richtigen Platz. Diese fatale Vereinfachung spielt in Dora Kosters Politkrimi «Mücken im Paradies» eine entscheidende Rolle. Aber damit ist das vorliegende Buch noch keineswegs charakterisiert: Dora Kosterm Kennerin des Milieusm gibt vor allem eine packende Situationsschilderung aus der Perspektive einer Prostituierten, die sich in einer von Männern und repressiven Verhaltensmustern bestimmten Gesellschaft ihre Eigenständigkeit zu bewahren sucht. Der Roman, eingetaucht in den Zauber von Menschen, die nie erwachsen und damit gleichgetrimmt werden möchten, ist freilich kein Bekenntnisbuch wie ihr erstes, sondern eben ein überaus spannender Politkrimi, der die allerletzte Antwort dem Leser überlässt.

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Portrait

Dora Koster

Dora Koster, 1939, in einem Land geboren, das sie nicht liebt, hat 1980 mit «Nichts geht mehr» (Stationen einer Frau aus dem Milieu) einen in der Öffentlichkeit sehr diskutierten Bericht über ihr damaliges Leben als Zürcher Prostituierte veröffentlicht. Nach einem ersten Gedichtband erschien beim orte Verlag der Politkrimi «Mücken im Paradies».