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erhard Stocker: Marienseide
Erhard Stocker

Marienseide

Roman
2006 128 Seiten
ISBN 978-3-85882-434-9

Spätsommer 1970. In einem Gartenrestaurant eines Landstädtchens musizieren Fahrende. Beda und seine Kollegen sind bezaubert von der jungen Akkordeonistin. Sie scheint Beda zu kennen und fordert ihn zum Tanz auf. Ihr rätselhaftes Wesen, ihre verschlüsselten Fragen und ihre Anspielungen irritieren ihn. Sie rühren an etwas, das tief in seinem Unterbewusstsein schlummert. Und plötzlich ist da eine unerklärbare Angst, verfolgt zu werden ... Während der eine Erzählstrang den beiden jungen Leuten auf ihrem Weg zu einer ganz bestimmten Stelle folgt, blendet der andere zurück in die Welt des fünfjährigen Beda und enthüllt nach und nach, was sich an einem kalten Novembertag des Jahres 1956 abgespielt hat.

Rezensionsnotiz in der Neue Zürcher Zeitung, 9. Dezember 2006

Eine «echte Entdeckung» sieht Beatrice Eichmann-Leutenegger in diesem Romanerstling von Erhard Stocker. Die Geschichte um versäumtes Liebesglück und langjähriges Schweigen hat sie sichtlich berührt. Beeindruckt hat sie die ausgefeilte Komposition des Kurzromans. Alles sei aufeinander zugeordnet und gehorche einer geheimen Regie. Lobend äussert sie sich auch über die anschauliche Sprache, die präzis das Detail erfasse und zugleich den magischen Glanz wahre.
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Portrait

Erhard Stocker

Erhard Stocker, 1951, ist im Luzernbiet aufgewachsen und hat in Genf studiert. Er arbeitet als Übersetzer bei den Parlamentsdiensten in Bern und wohnt mit seiner Familie in Luzern. Der Roman Marienseide ist seine erste Veröffentlichung.