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Hans Rudolf Hilty: Lob der schwarzen Schafe

Lob der schwarzen Schafe

fund-orte 23
2003 64 Seiten
ISBN 978-3-85830-123-9

Nach dem Tode des Literaturvermittlers und Journalisten Hans Rudolf Hilty (1925­-1994) wurde es still um diesen Schweizer Schriftsteller. Zu Unrecht. Vor allem als Lyriker hat der in St. Gallen aufgewachsene Autor Überzeugendes, nein, für Schweizer Verhältnisse Umwerfendes zustande gebracht. Er war nicht nur der innovative Herausgeber des «hortulus» und der «Quadratbücher», auch seine Gedichte und seine Kolumnen, die er für die vor ihm verstorbene Zürcher AZ schrieb, werden bleiben. Und was die Lyrik anbelangt, der orte-Band zeigt: Was Hilty nach einer gefühlsvollen Phase erster Gedichte begann, hat er später in eine Form gebracht, die bis heute verblüfft und überzeugt. Elegant, bissig, zeitkritisch kommen seine schwungvollen, dann wieder melancholischen Gedichte daher und beweisen, dass Hilty sein in die Wiege mitbekommenes Bürgertum abgeworfen und sich für eine Welt engagiert hat, die nicht den Status quo will, sondern die Würde eines jeden.

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Portrait

Hans Rudolf Hilty

Hans Rudolf Hilty, 1925-1994, in St. Gallen geboren und aufgewachsen, besuchte die Kantonsschule und studierte in Zürich und Basel. Er arbeitete er in St. Gallen als Hilfslehrer an der Kantonsschule, gründete 1951 mit «hortulus» eine Zeitschrift für neue Dichtung, schloss seine Studien ab und begann als freier Publizist zu arbeiten. Es kam zu längeren Aufenthalten in Paris, später auch zu einem Aufenthalt in Israel.

Nachdem er Mitglied des Preisgerichtes für den Meersburger Droste-Preis geworden war, gründete er 1959 «Die Quadrat-Bücher». 1964 gab er diese Herausgebertätigkeit auf und Übersiedelte in die Region Zürich, wo er etliche Jahre als Kulturredaktor der sozialdemokratischen Zeitung «Volksrecht» und später der «AZ» wirkte. Nach Aufenthalten in Algerien und Rumänien wurde er 1972 wieder freier Publizist, Übersiedelte 1982 nach Jona bei Rapperswil und erhielt 1986 den Kulturpreis der Stadt St. Gallen.