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Bill Offermann: Im Falle eines Falles (vom Ross)

Im Falle eines Falles (vom Ross)

fund-orte 3
1996 48 Seiten
ISBN 978-3-85830-081-2

Als 1993 im orte-Verlag «Tötliche Liebe» von Bill Offermann erschien (der Verlag nannte es eine «Annäherung an ein Männerleben»), hiess es bald in der Presse, ein art-brut-Dichter sei mit Offermann entdeckt worden. Das trifft zu: Dieser Dichter sucht nicht nur nach Worten, sondern mitunter gar nach Buchstaben. Er hat das Schreiben im Laufe eines aus verschiedensten Gründen nicht immer leichten Lebens verlernt und lernt es heute immer wieder neu. Auch als Verfasser von Gedichten und, wie eine Leidenschaft über ihn gekommen, von Haikus, jener klassischen Gedichtform, die seit Jahrzehnten auch den europäischen Kulturraum erobert. «Im Falle eines Falles (vom Ross)» ist das Zeugnis eines Mannes, der wenig bis nichts von Literatur versteht, aber Literatur herstellt. Zur Arbeitsweise von Bill Offermann sei erwähnt: Er hat viele seiner Gedichte auf Passugger-Bestellblöcke geschrieben.

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Portrait

Bill Offermann

Bill Offermann, 1935-2004, kam in Birkesdorf bei Düren (D) zur Welt. Nach den Erfahrungen des Krieges lernte der junge Rheinländer den Beruf eines Drahtwebers. Später übersiedelte er in die Schweiz , wo er in Wolfhalden 31 Jahre lang in einer Drahtweberei arbeitete. Er begann über sein Leben zu schreiben, ohne sich um Orthografie und den stilistisch richtigen Ausdruck zu bemühen. Hin und wieder sind auch Gedichte entstanden. Ohne Schützengarten-Bier und seine Zigaretten fand er das Leben nicht lebenswert.

Publikationen

Bill Offermann

Tötliche Liebe

24,00 CHF

Im Falle eines Falles (vom Ross)

28,00 CHF