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Esther Thormann: Hol den Mond auf deinen Teller

Hol den Mond auf deinen Teller

fund-orte 34
2010 68 Seiten
ISBN 978- 3-85830-158-1

Esther Thormann gilt in der Schweizer Lyrik als Geheimtip: Von Hans Rudolf Hilty entdeckt, geriet sie früh in Kontakt mit der Wiener Gruppe; auch der konkrete Poet Claus Bremer ermunterte sie zum Schreiben. Dennoch publizierte sie lange fast nur in Zeitschriften. Dieser Band der Reihe fund-orte macht deshalb ihre Entdeckung erst richtig möglich. Er bietet mit neuen wie einer Auswahl älterer Verse einen Querschnitt durch das Werk der Autorin. Feiner Sprachwitz ist diesem so wenig fremd wie die hintergründige Reflexion über Menschliches: «wahr zu nehmen die / behutsamkeit sich ein / ander zu verheimlichen» lautet etwa der Anfang eines Gedichts: Er gibt einen Hinweis auf das feine Spiel von Nähe und Distanz, Sensibilität und Durchdachtem in diesen Texten, aber auch auf das poetische Geheimnis, das sie stets zu wahren wissen.

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Portrait

Esther Thormann-Wirz

Esther Thormann, 1933, lebt heute in Halen/Herrenschwanden bei Bern und in Paris. Sie verfasste Architekturreportagen («Wohnort Halen», mit Leonardo Bezzola und Fritz Thormann, 1964) und war in den 70er-Jahren Mitglied einer der ersten Programmkommissionen der Solothurner Literaturtage. Gedichte von ihr erschienen in den Literaturzeitschriften «hortulus», «reformatio» und «orte», ausserdem in der Poesie-Agenda des orte Verlags sowie in einer Mappe mit Texten und Radierungen in Zusammenarbeit mit dem Künstler Daniel de Quervain.