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Rolf Hörler: Hilfe kommt vielleicht aus Biberbrugg. die blaue orte-reihe

Hilfe kommt vielleicht aus Biberbrugg

Gedichte
1980 64 Seiten
ISBN 978-3-85830-013-3

«Rolf Hörler ist», wie es Egon Wilhelm einmal gesagt hat, «ein Mensch der Tradition, der Form, der Ordnung.» Aber gleichzeitig scheut er sich nicht, in spontanem Aufruhr den Augenblick ins Gedicht umzusetzen. Die hier vorliegenden Gedichte von Rolf Hörler sind sowohl an «Abenden fern aller Geschwätzigkeit», wie auch in Wirtschaften, Bahnhöfen, auf Reisen und Fahrten entstanden. Und immer wieder, weit mehr noch als in früheren Texten, kommt darin die Auseinandersetzung mit der Vergänglichkeit zu Wort. Wir sind nicht verloren, solange wir leben, und «Hilfe kommt vielleicht» wirklich «aus Biberbrugg». So sind Hörlers Gedichte Aufrufe, leise, aber bestimmt die uns verbleibende Zeit zu nutzen. Auf die naive Missachtung dieser Forderung reagiert Hörler denn auch zeitweise mit der Aggressivität des Selbst-Bedrohten: «Begreift es endlich, was es heisst, wenn einer sagt: Ich bin.»

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Portrait

Rolf Hörler

Rolf Hörler, 1933-2007, in Uster geboren, aufgewachsen in St.Gallen, Ausbildung am Lehrerseminar in Rorschach, lebte in Wädenswil am Zürichsee oder auf La Mausse (Berlou) im Languedoc. Er führte seit seinem 16. Geburtstag ein lückenloses Tagebuch und veröffentlichte seine Gedichte in einem Dutzend Lyrikbänden, in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien. Nebst anderen Auszeichnungen erhielt er 1976 den C.F. Meyer-Preis und 1993 einen Preis der Schweizerischen Schillerstiftung. Die Veröffentlichungen im orte Verlag: «Wenn die Tröstungen ausbleiben» (in «Zeitzünder 1»), «Hilfe kommt vielleicht aus Biberbrugg» und 1997 als Gedichtband «Erlkönigs Tochter und die Achillesverse» (fund-orte 9).

Publikationen

Rolf Hörler

Zeitzünder 1

26,00 CHF