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Heilen und Doktern im Toggenburg

Heilen und Doktern im Toggenburg

Gesundheit und Krankheit in den Schriften Ulrich Bräkers (1735 - 1798)
2009 84 Seiten
ISBN 978-3-908166-39-9

Ulirch Bräkers (1735 -1798) Schriften und Tagebücher gehören zur Weltliteratur und sind auch in allen wichtigen Sprachen erhältlich. Der Geisshirte und Garngrempler hatte sich während über 30 Jahren zum Beobachter, Schriftsteller und Philosophen entwickelt. Zwischen den alltäglichen Eintragungen finden sich kurze und längere Dialoge zu aktuellen politischen Themen, Überlegungen zu Lebensfragen, Wirtshausgespräche über Revolution und Krieg, über Geistliche und Beamte, Berichte über Armut und Verbrechen. Und stetig wird auch Bräkers Umgang mit Gesundheit und Krankheit, sein Ess- und Trinkverhalten zum Thema. Mit kritischem Geist beurteilt er die zeitgenössische Medizin, Wirkung und Grenzen des Aderlasses, des «Purgierens» und «Laxierens».

Ziel dieses Heftes ist es, mit Bräker das Gesund- und das Kranksein im 18. Jahrhundert zu erleben und zu erfahren, wie seine Landsleute damit umgingen. Und für sie alle gilt Bräkers Feststellung «Gott was ist der Mensch – in gesunden Tagen fehlen einem huntersieben Sachen – und in kranken nur eine: nämlich die kostbare, edle Gabe des Höchsten, die Gesundheit».

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Portrait

Susanne Hoffmann

Susanne Hoffmann, 1979, Historikerin, ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung in Stuttgart. Sie forscht und publiziert zur Sozialgeschichte der Medizin, zur Patientengeschichte sowie zur Geschlechterspezifischen Medizingeschichte im 18. und 20. Jahrhundert.