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Virgilio Masciadri: Gespräche zu Fuss

Gespräche zu Fuss

fund-orte 12
1998 48 Seiten
ISBN 978-3-85830-097-3

Die Gedichte von Virgilio Masciadri berichten von naheliegenden Dingen: von einem Spaziergang, von der Eisenbahn, von den Tomaten im Garten oder vom Winter, der nicht kommt. Dennoch bleibt Lyrik für ihn etwas Öffentliches, ein Werkzeug kritischen Denkens, und mitunter werden einfachste Gegenstände, wie in früheren Arbeiten des Autors, zum «Anlass. nach existentiellen Koordinaten zu fragen» (Albert Hauser). Erinnerungen an sein Herkunftsland Italien, der klarsichtige Intellekt des Altphilologen und die Verschmitztheit des Alltagsbeobachters aus dem Aargau schaffen, so hat Barbara Traber zurecht festgestellt, eine reizvolle Synthese «von grosser Intensität, Farbigkeit und südländischer Eloquenz». Lese-Erinnerungen und Anklänge, die von der Dichtung des Mittelalters bis in die Moderne reichen, treten dazu und werden spielerisch und fernab heutiger Trends ins Wort umgesetzt. Warum bloss diese Liebe zur Literatur?, schliesst der erste Text des Bandes. Mit anderen Worten: Masciadris Gedichte geben neue Antworten auf alte Fragen.

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Portrait

Virgilio Masciadri

Virgilio Masciadri, 1963-2014, in Aarau geboren, studierte in Zürich Klassische und Mittellateinische Philologie und promovierte 1993. Es folgten Lehraufträge an Universität und Gymnasium in Zürich und Aarau. Er arbeitete als Stipendiat des Nationalfonds in Paris an einem Forschungsprojekt zur antiken Mythologie. Daneben schrieb er vor allem Literaturkritiken und Gedichte, wofür er 1990 einen Förderungsbeitrag des Kantons Aarau erhielt.

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