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Jean-Pierre Monnier: Die Helle der Nacht

Die Helle der Nacht

Roman
2004 144 Seiten
ISBN 978-3-85830-124-6

Als 1967 in der Übersetzung von Hans Rudolf Hilty Jean-Pierre Monniers Roman «La Clarté de la Nuit» auf deutsch erschien, erfuhren auch Leser und Leserinnen aus der deutschsprachigen Schweiz, dass Monnier zu den wichtigsten Romanciers der Schweiz gehört. Das Buch, 1956 in Paris herausgekommen, erhielt keineswegs zufällig den Prix Charles-Veillon. Nun ist es im orte-Verlag greifbar, und zwar in der von Virgilio Masciadri durchgesehenen Übersetzung von Hilty. Es wurde auf den letzten Stand der späteren Überarbeitung des Autors gebracht. Nach wie vor verblüfft die karge und präzise Sprache, mit der Monnier in «Die Helle der Nacht» ins Wort transportiert, wie ein von Gebresten geplagter protestantischer Pfarrer sich in Begleitung eines mürrischen Bauern Stunde um Stunde im tiefen Schnee zu einer Sterbenden hochkämpft. Nicht nur entsteht das Bild einer einsamen, von Höhenzügen und engen, schattigen Tälern geprägten Schneelandschaft; der Leser, die Leserin erfährt zudem, dass der Pfarrer trotz seiner Schmerzen in das Leid und die Ressentiments der verbitterten Frau eintaucht und unter ihren Lügen und ihrer Todesangst leidet. Und auch der gefährliche Heimweg durch die vom Schnee schier erdrückten Weiden und Wälder trifft wohl jeden, der das Buch liest.

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Portrait

Jean-Pierre Monnier

Jean-Pierre Monnier, 1921-1997, geboren in St. Imier zur Welt, in Tramelan und Porrentruyaufgewachsen. Studierte in Neuchâtel. Monnier arbeitete vierzig Jahre lang als Lehrer. Er hat in seinem Werk seine jurassische Herkunft nie verleugnet; immer wieder taucht der Jura in seinen Romanen auf. 1953 erschien bei Plon in Paris sein erster Roman «L'amour difficile», 1956 im gleichen Verlag «La Clarté de la Nuit».