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Anton Kürzi: Die einen nehmen den Schirm die andern nicht

Die einen nehmen den Schirm, die anderen nicht

fund-orte 24
2005 60 Seiten
ISBN 978-3-85830-131-4

So überschaubar Anton Kürzis literarischer Kosmos sein mag, dieser Dichter hat seine eigene Sprache gefunden. Er versteht es, seine Themen von allen Seiten anzuleuchten; und immer wieder taucht er in die Welt des Zürcher Oberlandes ein, sieht mit Schmerz Wunden, die Wachstumsideologen in die Landschaft schlugen und weiterhin schlagen. Doch dann versucht er behutsam, sich mit einer Zeile oder deren zwei dem Unerfreulichen zu entziehen, sich dem ganz Anderen anzunähern und dieses, wo immer es ihm begegnet, in zarte Worte und Bilder umzusetzen, das Geheimnisvolle im Alltäglichen, das sich in der Stille, im Schnee, im Nebel, im Weiss, in einem Lächeln andeutet, wenn nicht manifestiert und in uns ein Ahnen weckt, dass nicht alles umsonst ist, wovon wir träumen und an dem wir leiden.

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Portrait

Anton Kürzi

Anton Kürzi, 1928, Kindheit und Jugend in Rapperswil. Zwölf Jahre Schriftsetzer, davon sieben Jahre als Werksetzer in einer Zürcher Grossdruckerei. Ausbildung zum Primarlehrer. Drei Jahre Lehrer in Dietikon ZH, neunundzwanzig Jahre in Bubikon ZH. Daneben während achtzehn Jahren Unterricht an einer landwirtschaftlichen Schule und einige Jahre in der Erwachsenenbildung tätig. Während all der Jahrzehnte beruflicher Belastung besessener Leser philosophischer und literarischer Werke, Liebhaber bildender Kunst und Lyriker. Zahlreiche Veröffentlichungen.