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Lina Hautle-Koch. Theater in Appenzeller Mundart. De Hueber, de Meier ond ii
Lina Hautle-Koch

De Hueber, de Meier ond ii

Theater in Appenzeller Mundart
2012 50 Seiten
ISBN 978-3-85882-605-3

Zweiakter; 6 Männer- und 4 Frauenrollen.

Jok Nef lebt mit seiner Frau und seiner Mutter auf seinem Bauernhof. Seine Frau Ida regiert mit harter Hand und hat mit ihrer Resolutheit Sohn Köbi vom Hof vertrieben. Jok entzieht sich dem Regime seiner Frau, indem er mit Hannes und Max, die ebenfalls unter herrschsüchtigen Frauen leiden, meist im «Ochsen» sitzt. Dort singen sie das Lumpenlied «De Hueber. de Meier ond i». Auch die Mutter von Jok verlässt den Hof und zieht ins Altersheim, weil ihr Ida kein gutes Wort mehr gönnt. Die drei herrschsüchtigen Frauen Ida, Hanna und Marie wollen ihre Höfe vorübergehend verlassen, um ihren Männern zu zeigen, dass der Alltag ohne sie nicht funktioniere. Doch die Männer – von der selben Idee beseelt – kommen ihnen zuvor und verreisen zusammen ins Bündnerland. Die Frauen versuchen, den Betrieb in Haus und Hof in Gang zu halten, doch langsam macht sich die Angst breit, die Männer könnten sich das Leben genommen haben. Joks Mutter, die um den Verbleib der Männer weiss, kehrt auf den Hof zurück. Sie lässt die drei Frauen im Glauben, dass ihre Männer tot seien und schickt sie zum Pfarrer. In der Zwischenzeit kehren Jok, Max und Hannes nach Hauser zurück. Nach dem frohen Wiedersehen geloben alle, sich zu bessern und auf Wunsch der Frauen singen die Männer zum Abschluss nochmals ihr Lumpenlied. 

Einzelheft: Fr. 10.00 (Mindestbezug 12 Hefte). Aufführungsgebühr: Fr. 100.00

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Portrait

Lina Hautle-Koch

Lina Hautle-Koch, 1911-2011, in Urnäsch als jüngstes von neun Kindern zur Welt gekommen. Obwohl sie gerne länger zur Schule gegangen wäre, konnte sie nur acht Jahre lang die Halbtagesschule besuchen, weil ihre Hilfe zu Hause gebraucht wurde. Als 17-Jährige zog sie weg, zuerst nach Basel, dann in den Thurgau, wo sie ihren ersten Mann – den Vater ihrer fünf Kinder – kennenlernte. Lina Hautle-Koch hat Texte für Jodellieder, Geschichten, Briefe und Theaterstücke in Mundart verfasst.

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