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Berufswunsch Malerin!

Berufswunsch Malerin!

2020 225x300 mm 240 Seiten
ISBN 978-3-03895-024-0

Emanzipierte Künstlerinnen statt biedere Blumenmalerinnen

Im 19. Jahrhundert gab es zahlreiche Frauen, die nicht einfach nur zum Zeitvertreib malten. Das Buch stellt elf Frauen vor, deren Leben und Werk für das Schweizer Kunstschaffen repräsentativ sind. Sie alle konnten von der Malerei leben – einerseits, weil sie das Handwerk beherrschten, andererseits weil sie nicht die für ihre Zeit klassische Rolle der Frau einnahmen. Diese Malerinnen waren geradezu Vorläuferinnen der Frauenemanzipation.

Unter ihnen sind auch sechs Ostschweizerinnen: Anna Elisabeth Kelly, die erste namentlich bekannte St.Galler Malerin; die aus Herisau stammende, lange in England als Porträtistin tätige Ida Baumann; Marie-Louise Bion aus altem St.Galler Geschlecht; Martha Cunz, berühmt für ihre japanisierenden Farbholzschnitte; die Pazifistin Hedwig Scherrer und die am Bauhaus in Dessau ausgebildete Textilkünstlerin Maria Geroe-Tobler. Das Buch erscheint als Begleitpublikation zur Ausstellung «Berufswunsch Malerin!» am Historischen und Völkerkundemuseum St.Gallen. Es hat sozialhistorische und kunsthistorische Bedeutung – auch im Hinblick auf das Jubiläum 50 Jahre Frauenstimmrecht im Jahr 2021.

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    Portrait

    Daniel Studer

    Daniel Studer, 1955, seit 2002 Direktor des Historischen und Völkerkundemuseums St. Gallen. Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Historischen Hilfswissenschaften in Zürich, Spezialisierung auf das 19./20. Jahrhundert (Promotion über die St. Galler Jugendstilkünstlerin Martha Cunz). Autor am Inventar Neuerer Schweizer Architektur (INSA), Lehrbeauftragter für öffentliche Vorlesungen für Architektur- und Kunstgeschichte an der Universität St. Gallen (HSG) sowie an der Schule für Gestaltung für Kunst- und Kulturgeschichte. Bearbeiter der sanktgallischen Kunstdenkmäler, Zahlreiche Publikationen zur Kunst- und Kulturgeschichte.