Portrait

Alfonsina Storni

Alfonsina Storni, 1892-1938, wurde in Sala Capriasca (Tessin) geboren. Als vierjähriges Mädchen fuhr sie mit ihren Eltern nach San Juan in Argentinien, wo die Familie damals eine Fabrik besass. Schon früh begann sie Gedichte zu schreiben, veröffentlichte 1918 mit «El dulce daño» ihren ersten Gedichtband, verfasste später auch Theaterstücke, Farcen und Stücke für Kinder, die aufgeführt wurden, und beendete am 25. Oktober 1938 ihr Leben in Mar del Plata, indem sie vormittags ins Meer hinauslief, wissend, «das Wasser wird tragen, die Schultern sind Flügel». Drei Tage vor ihrem Tod schrieb sie das Gedicht «Bald geh ich schlafen», brachte es zur Post, worauf es zwei Tage nach ihrem Tod in der Zeitung «La Natión» erschien. Schon zu Lebzeiten galt die Tessinerin, die spanisch schrieb, als eine der grössten Dichterinnen Argentiniens.

Im orte Verlag erschien der Gedichtband «Verse an die Traurigkeit» (1995), übersetzt aus dem Spanischen von Hans Erich Lampl.

Publikationen

Alfonsina Storni

Verse an die Traurigkeit

Alfonsina Storni
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