Salbei hilft gegen
übermässiges Schwitzen

In der warmen Jahreszeit leiden viele Menschen unter starkem Schwitzen. Wenn das  Schwitzen übermässig wird oder an einzelnen Körperpartien sehr stark auftritt, muss die Ursache dafür gesucht werden.

Was sind die Gründe für zu starkes oder einseitiges Schwitzen? Normaler Schweiss ist klar und geruchlos, erst bei bakterieller Zersetzung nimmt er einen Geruch an. Das Schwitzen ist eine aktive Hautatmung von innen nach aussen. Es regelt den Wärmehaushalt des Körpers, das heisst, wenn es wärmer wird, bildet sich automatisch mehr Schweiss. Er verdunstet und spendet eine angenehme Kühle. Beim Schwitzen bildet sich auf der Haut ein natürlicher Säuremantel, der das Eindringen von Bakterien verhindert. Durch die übermässig starke Schweissproduktion entzündet sich oftmals die Haut, oder es können sich Hautausschläge, Juckreiz oder Risse bilden. Als Ursache gelten Nervosität, Wechseljahrbeschwerden, Nierenkrankheiten, Schilddrüsenstörungen, Mangelkrankheiten (Ernährung beachten), Fieber, Angstzustände oder Erschöpfung und Schwäche.Wie können Sie das übermässige Schwitzen erfolgreich behandeln? Wichtig ist es, die Schweissdrüsen nicht mit Salben, Sprays oder Sticks zu verstopfen. Die Beschwerden verlangen auch eine innere Behandlung. Sie müssen also Ihre Störung erkennen und diese beheben. 

Was ist für alle Schwitzenden wichtig? Trinken Sie im Sommerhalbjahr reichlich und etwas mehr als üblich. Vermeiden Sie starkes Salzen, essen Sie weniger Fleisch, trinken sie keinen Alkohol und Kaffee. Essen Sie dafür mehr Obst, Früchte und Salate, alles Lebensmittel, die kühlen helfen. Leibwäsche durch Duschen, feuchtes Abreiben oder Vollbäder helfen. Tragen Sie atmungsaktive Wäsche aus natürlichen Fasern. 

Die wichtigste Heilpflanze bei übermässigem Schwitzen ist der Salbei. Trinken Sie Salbeitee aus den Salbeiblättern. Zusätzlich hilft eine Wacholderbeerenkur, welche die Nierenfunktion unterstützt. Essen Sie davon am ersten Tag eine Beere und steigern Sie jeden Tag um eine Beere bis zum zwölften Tag. Danach reduzieren Sie um eine Beere bis zum 24. Tag. Der Körper wird dadurch entschlackt und entwässert und gestärkt. (Text: Roland Vontobel, Bild: Werner Meier)

www.praxisvontobel.ch

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